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Schöne Haut trotz Mundnasenschutz – Wir wissen wie!

Im Jahr 2020 ist der Mund-Nasen-Schutz zum täglichen Accessoire geworden. Ein wichtiges Utensil, wenn es darum geht uns selbst und unsere Umgebung zu schützen. Dennoch hat das ständige Tragen von MNS leider auch negative Auswirkungen auf unsere Haut. Kein Grund den MNS zu verteufeln, denn nur mit wenigen Kniffen gelingt es „Maskne“ vorzubeugen.

Was ist „Maskne“ überhaupt?

Das Wort ist eine Kombination aus Maske und Akne, wobei es sich hierbei nicht um eine Akne im klassischen Sinne handelt, da diese vor allem durch einen aus der Balance geratenen Hormonhaushalt hervorgerufen wird.

Wie entsteht „Maskne“?

Durch das Tragen eines Mundnasenschutzes entsteht auf der Haut ein geschlossenes und sehr feuchtes Umfeld, welches durch durch das Ein- und Ausatmen begünstigt wird. So entsteht ein optimaler Nährboden für Bakterien und eine erhöhte Talgproduktion, die zu Unreinheiten wie Pickel und Mitessern führt.

Wie kann man „Maskne“ vorbeugen?

  1. Maske wechseln!

Gesichtsmasken, die durch regelmäßiges und vor allem längeres Tragen durchfeuchtet werden, müssen nach ein paar Stunden gewechselt (Stoffmasken) oder entsorgt (Einmalschutzmasken) werden. Das Desinfizieren von Masken wird nicht empfohlen, da Desinfektionsmittel die Haut nur zusätzlich reizen.

  1.  Gründlich reingen!

Das Gesicht täglich morgens und abends gründlich Reinigen. Dabei sollte man auf milde Produkte setzen, die die Hautbarriere schützen und nicht austrockenen. Zum Abreinigen von Make-up zum Beispiel eine sanfte Reinigungsmilch verwenden.

  1. Richtig pflegen!

Ausgleichende Hautcremen sind die erste Wahl, zu reichhaltig sollte die Pflege dabei nicht sein. Bakterienhemmende Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Zink oder Salicylsäure können helfen die Entstehung von Unreinheiten zu verhindern.

Kosmetikerin Sophie

DER BEAUTY PROFI TIPP gegen „Maskne“

Sophie, Kosmetikerin von schönheit2go COSMETICS St. Pölten

„Als SOS-Soforthilfe empfehle ich die Beauty Rescue Ampullen von Babor. Eine intensive Ampullenkur für pflegebedürftige und durch physische Einflüsse, wie z.B. Tragen von Mundschutz, strapazierte Haut. Die hauteigene Abwehr wird gestärkt, Feuchtigkeitsdepots aufgebaut und Unregelmäßigkeiten ausgeglichen.“

 

Babor Beauty Rescue Ampullen

Babor Beauty Rescue Ampullen

Fotos: Pixabay, Babor, schönheit2go COSMETICS

Wissenswertes zum Thema Unreine Haut, Akne und Altersakne

Unreine Haut und Pickel kennt so ziemlich jeder, aber häufig werden die Begriffe „unreine Haut“ und „Akne“ gleichbedeutend verwendet. Während einzelne Pickel zwar lästig aber harmlos sind, handelt es sich bei Akne um eine Erkrankung der Haut.

Akne – mehr als nur ein paar Pickel

Nach aktuellem Forschungsstand sind hormonelle, aber auch genetische Faktoren zur Entstehung von Akne beteiligt. Insbesondere die Umstellung des Hormonstatus im Verlauf der Pubertät kann ein Auslöser dafür sein. Die Entstehung der Akne selbst, erfolgt durch eine Überproduktion von Talg, der sich in den Hautporen ablagert und in weiterer Folge die Talgdrüsen verstopft. Das äußert sich in schmerzhaften Entzündungen. Es entstehen Papeln, Pusteln oder Knoten, die für Betroffene nicht nur optisch sehr unangenehm sein können. Eine medizinische Abklärung ist empfehlenswert.

Jungen sind von Akne häufiger betroffen als Mädchen

Besonders Jugendliche in der Pubertät können während der Phase zum Erwachsensein von Akne betroffen sein. Die hormonelle Umstellung in dieser Zeit bedingt eine erhöhte Produktion der Geschlechtshormone (Androgene). Da es aber sich um ein vorrangig männliches Hormon handelt, welches bei Mädchen nur geringfügig vorkommt, werden Jungen häufiger von Akne-Symptomen in der Pubertät begleitet.

Akne muss kein jugendliches Phänomen sein

Die Altersakne, Spätakne auch „Akne tarda“ genannt, ist eine Form der Akne die ungefähr in den Dreißigern auftritt, manchmal früher oder später. Auch hier können hormonelle Umstellungen der Auslöser sein, wie beispielsweise die „Wechseljahre“. Die entzündlichen Hautveränderungen kommen dabei verstärkt rund um den Mund, sowie im Wangen- und Halsbereich vor.

Entsprechende Ernährung kann, aber muss nicht unbedingt helfen

Die vielmals propagierte Aussage, dass nur eine spezielle Form der Ernährung zu schöner Haut verhilft, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegbar. Fakt ist allerdings die Tatsache, dass industriell verbreiterter Zucker quasi einen „Nährboden“ für unreine Haut darstellt. Generell ist eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fett und Zucker für alle Lebenslagen empfehlenswert!

Auch trockene Haut kann von Akne betroffen sein

Vielmals besteht der Irrglaube, dass ausschließlich fettige Haut zu Unreinheiten und Akne neigt, das stimmt aber so nicht ganz. Denn trockene Haut äußert sich mitunter durch Rötungen, Juckreiz und Brennen. Die bereits geschädigte Hautbarriere ist damit wesentlich anfälliger für äußere Umwelteinflüsse wie z.B. Bakterien und dementsprechend kann es hier schneller zu Entzündungen kommen.

Richtige Reinigung und Pflege

So groß der Reiz auch sein mag, Pickel sollte man auf keinen Fall selber ausdrücken oder quetschen. Derartige Manipulationen verschlimmern die Entzündung nur noch und schädigen die umgebene, gesunde Haut und fördern die Narbenbildung.

Regelmäßige Reinigung und Pflege, sowie die dafür richtigen Produkte sind essentiell für eine zu Unreinheiten und Akne neigende Haut. Daher ist eine entsprechende, individuelle und persönliche Beratung empfehlenswert.

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Fotocredits: Pixabay