Die wärmste Jahreszeit ist allseits beliebt, aber sie hat auch ihre Schattenseiten, denn die Sonne ist und bleibt die Hauptverursacherin für Schäden an der Haut. Dafür hauptverantwortlich zeigt sich eine zu intensive Belastung an UV-Strahlung, die zu einer übermäßigen Produktion von Melanin führt und so eine Hyperpigmentierung verursacht, man spricht von Pigmentflecken.

Gesteuert wird dieser Prozess übrigens von einem Enzym (Tyrosinase), das verantwortlich für die Produktion der Pigmente (Melanin) ist. Beeinflusst wird dieses Enzym aber nicht nur durch UV-Strahlung, wie Sabine Humula von schönheit2go COSMETICS zu berichten weiß:

„Gerade hormonelle Ungleichgewichte wie sie beispielsweise in der Schwangerschaft vorkommen oder durch die Einnahme der Antibaby-Pille auftreten, können maßgeblich an einer Hyperpigmentierung beteiligt sein, und die Effekte der Sonne verstärken. Hier spricht man speziell von Melasma. Ebenso können bestimmte Medikamente die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, in vereinzelten Fällen kommt es nach einer Laserbehandlung zu Pigmentstörungen, wenn das behandelte Areal zu früh der Sonneneinstrahlung ausgesetzt wurde.“

 

Sonne ja, aber nur gut geschützt!

Um erst gar keine Pigmentflecken zu bekommen würde Dr. Thomas Aigner (Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie) empfehlen die Sonne weitgehendstes zu meiden, aber da das nicht wirklich realistisch ist, sollte immer ein ausreichender Sonnenschutzfaktor (mindestens 50+) verwendet – und der Aufenthalt in der direkten Sonne vermieden werden. Besonders wichtig ist es, das nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter zu befolgen. Bei der Tagespflege heißt es genau hinsehen, denn der oft enthaltende SPF von 15 bis 20 ist leider nicht ausreichend. Wenn die bevorzugte Creme gar keinen Sonnenschutz enthält, kann man beispielsweise auf Sundrops oder Schutz in Puderform zurückgreifen.

Pigmentflecken und jetzt?!

Als ersten Schritt empfiehlt die Kosmetikerin einen Besuch beim Arzt (DermatologIn), um etwaige Unregelmäßigkeiten abzuklären und auszuschließen, dass es sich um riskante Pigmentveränderungen handelt. Ist das hoffentlich nicht der Fall, kann die Kosmetikerin in weiterer Folge z.B. mit einem speziellen Hautanalysegerät die Haut überprüfen und dementsprechend eine maßgeschneiderte Behandlungsstrategie entwickeln.Und welche Behandlungen zur Reduktion von Pigmentstörungen sind da zum Beispiel möglich?

Aus eigener Kraft – Plasma-Needling

Bei dieser Methode wird auf die körpereigene Regenerationskraft gesetzt. Hier kommt Eigen-Plasma zum Einsatz, das mit Hilfe des Derma-Rollers in tiefere Hautschichten eingebracht wird. Die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren stimulieren Bindegewebszellen, die wiederum die Produktion von Kollagen und Elastin anregen und somit das gesamte Gewebe regenerieren. Ebenso steigt die körpereigene Hyaluron-Produktion. Beim Micro-Needling hingegen wird die Regenerationsfähigkeit der Haut durch Mikroverletzungen positiv genutzt, um die Spannkraft, Elastizität und die Feuchtigkeitsverteilung zu verbessern. Durch die Kombination von Plasma und Microneedling erwirkt sich ein doppelter Effekt – ideal zur Verbesserung des Hautbildes und zur Reduzierung von Pigmentflecken.

Mit Hilfe medizinischer Kosmetik

Um bereits vorhandenen Pigmentflecken den Kampf anzusagen, setzt Sabina Humula darauf die Haut über mehrere Sitzungen hinweg mit abgestimmten Peelings in Kombination mit depigmentierenden Produkten zu behandeln. Diese sollen die Tyrosinase, also das Enzym, welches die Melaninproduktion anregt, hemmen, damit in weiterer Folge der Melanin-Überschuss reguliert wird. Dadurch wird ein klares und fleckenfreies Hautbild geschaffen, ohne nur oberflächlich zu bleichen, was durch klinische Studien bestätigt wird. Begleitend, und um weitere Schäden zu vermeiden, ist der tägliche Sonnenschutz mit mindestens Faktor 50+ unerlässlich. Ergänzend werden bei schönheit2go COSMETICS passende Produkte für zu Hause angeboten.

Fotocredits: Titelbild: Pixabay, Sabine Humula: schönheit2go COSMETICS, Dr. Thomas Aigner: Dr. Thomas Aigner Plastische Chirurgie

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